EKG/Lungenfunktion

Folgende Untersuchungen können wir in unserer Praxis anbieten:

  • EKG (Elektrokardiographie)
  • BelastungsEKG (Ergometrie)
  • 24-Stunden EKG
  • 24-Stunden Blutdruckmessung
  • Lungenfunktionsuntersuchung (Spirometrie)

EKG (Elektrokardiogramm)

Bei der Elektrokardiographie werden durch Elektroden an Armen, Beinen und Brustkorb vom Herzen ausgehende Ströme gemessen und in einer typischen Kurve aufgezeichnet. Aus dem Kurvenverlauf und bestimmten Messwerten lassen sich Rückschlüsse auf die Herzfunktion ziehen. Dabei können manche Rhythmusstörungen, Muskelveränderungen oder auch Durchblutungsstörungen wie z.B. beim Herzinfarkt erkannt werden.

Langzeit-EKG (24h-EKG-Aufzeichung)

Über am Brustkorb aufgeklebte Elektroden wird mit einem kleinen, tragbaren Gerät über ca. 24 Stunden ein EKG digital aufgezeichnet und später am Computer ausgewertet. Dabei können auch nur gelegentlich auftretende Rhythmusstörungen erkannt werden. Solche, wie z.B. längere Pausen über 3 Sekunden Dauer, starkes Herzjagen oder in Serie auftretenden Extraschläge können Schwindelsymptome bis hin zum Kollaps führen. Andere Rhythmusstörungen können mit zu einer Schwäche des Herzens führen. In besonderen Fällen können auch Zeichen von Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße erkannt werden.

Langzeit-Blutdruckmessung

Bluthochdruck gehört zu den häufigsten Erkrankungen, die im Verlauf zu einer Überlastung des Herzmuskels führen können. Außerdem ist hoher Blutdruck ein Risikofaktor für Durchblutungsstörungen der Herzkranzarterien, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen anderer Arterien.

Da der Blutdruck bei manchen Menschen im Tagesverlauf stark schwankt, reicht ein gelegentliches Blutdruckmessen zur sicheren Diagnose und Einstellung mit Medikamenten nicht immer aus. Aus diesem Grund wird mit einem kleinen, tragbaren Gerät über 24 Stunden regelmäßig der Blutdruck gemessen. Die Messungen erfolgen in der Regel tagsüber alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten. Erkennt das Gerät Unregelmäßigkeiten oder ungewöhnliche Werte (auch Messfehler) werden auch zwischendurch weitere Messungen durchgeführt.

Die aufgezeichneten Werte können später am Computer ausgewertet werden

Lungenfunktionsuntersuchung

Lungenfunktionsuntersuchung (Spirometrie)

Bei der Lungenfunktion werden beim Atmen durch das Mundstück des Spirometers das Volumen und die Strömung der ein- und ausgeatmeten Luft gemessen und in einer Kurve aufgezeichnet. Außerdem kann durch eine Klappe der Atemstrom kurz unterbrochen werden und indirekt der Luftwiederstand in den kleinen Bronchien berechnet werden.

Lungenerkrankungen wie z.B. die "Alterslunge" (Emphysem) oder ein Asthma bronchiale können so erkannt und der Erfolg einer Behandlung beurteilt werden.